Der Ebersberger Forst braucht jetzt so viele Einwendungsschreiben wie möglich!

Bei Bauprojekten wie der Ortsumgehung muss das öffentliche Interesse (Straßenbau versus Naturschutz) abgewogen werden. Es ist daher elementar wichtig, dass möglichst viele Einwändungen gegen die Planung eingebracht werden! Sehr viele Einwände gegen die Straße durch den Ebersberger Forst sind ein klares Signal an die Politik. Nur mit einem klaren Signal können wir für die Natur gewinnen.


Lebensraum bedroht im Ebersberger Forst - BN gegen Ortsumfahrung Schwaberwegen durch den Forst

Wir haben - quasi als Anregung - ein Musterschreiben erstellt, das ihr gerne downloaden könnt:
Einwand gg ST2080, OU Schwaberwegen / Forstinning
Blanko Einwendungsschreiben


Keine Angst vor dem Schreiben einer Einwendung!

  • Keine Angst vor dem Schreiben einer Einwendung! Es handelt sich hierbei um ein sehr niederschwelliges Verfahren, bei dem - mit Ausnahme von Papier und Briefmarke - keine Kosten anfallen. 

  • Wichtig: Jeder, der sich betroffen fühlt, kann einen Einwand schreiben. Man muss kein Grundbesitzer sein und auch nicht in Trassennähe wohnen. Aus einer Familie sollten alle, auch wenn sie noch nicht volljährig sind, Einwendungen schreiben. Jeder einzelne Einwand zählt. Viele Unterschriften unter einer Einwendung zählen hingegen nur als eine Stimme.

  • Aus der Abgabe von Einwänden resultiert  keine Klagepflicht. Wer einen Einwand schreibt, kann – wenn er möchte - später am behördlichen Erörterungstermin teilnehmen. Wer allerdings keinen Einwand gemacht hat, kann später nicht mehr gerichtlich gegen die Umgehungsstraße vorgehen.

  • Die Einwendung muss nicht lang sein. Wenige Sätze genügen. Diese müssen an die Regierung von Oberbayern, Maximilianstraße 39, 80538 München, geschickt werden. Wir haben hierfür ein Blanko vorbereitet, das weiter unten im Text als Download zur Verfügung steht.

  • Bei dem Einwand  muss klar herauskommen, dass der Schreiber betroffen ist. Aus diesem Grund kann man den Satz wie folgt beginnen:
    "Ich bin durch die geplante Umgehungsstraße von Schwaberwegen und Moos betroffen, weil...

  • Betroffen kann man durch sehr viele Punkte sein:

    • Lärmentwicklung
    • Mein Naherholungsgebiet wird durch die Baumaßnahme zerstört.
    • In Zeiten des Klimawandels können wir es uns nicht leisten wertvolles Waldgebiet zu zerstören.
    • Der Staat ist verantwortlich für eine sinnvolle Finanzpolitik. Die Haushaltsmittel wären sinnvoller für Schulen etc. zu investieren.
    • In Zeiten des großen Artensterbens dürfen wir keine Biotope und Lebensräume von bedrohten Arten zerstören.
    • Neue Straßen bringen mehr Verkehr. Wir wollen aber nicht mehr Verkehr, sondern weniger.
    • Nach der Fertigstellung der Isental-Trasse und Umgehungsstraße von Albaching wird der Verkehr in Schwaberwegen weniger. Die Grundlagen für die Umgehungsstraße stimmen daher nicht mehr.
    • Es wurde keine Betroffenheitsanalyse gemacht, d.h. wieviele Bewohner entlastet  und wieviele durch den Bau neu belastet werden.
    • Fehlendes Verkehrskonzept
    • Die Umgehungsstraße führt zu einem höheren CO2 Ausstoß, da die Autos dort schneller fahren dürfen.
    • Verbrauch an landwirtschaftlicher Fläche.
    • Es fehlt ein Fußgängerübergang usw

Wir haben - quasi als Anregung - ein Musterschreiben erstellt, das ihr gerne downloaden könnt:
"Einwendungsschreiben ST2080, OU Schwaberwegen / Forstinning"
Blanko Einwendungsschreiben

 

Noch zwei Punkte zum Schluss:

  1. Redet bitte mit Freunden und Verwandten, dass auch sie sich Einwände gegen den Präzedenzfall im Ebersberger Forst überlegen und wenn es soweit ist, diese an die Regierung schicken.
  2. Überlegt euch, warum ihr durch die geplante Umgehungsstraße betroffen seid und fangt jetzt schon damit an, euch Notizen zu machen.

Sehr viele Einwände gegen die Straße durch den Ebersberger Forst sind ein klares Signal an die Politik.
Nur mit einem klaren Signal können wir für die Natur gewinnen.