BN-OG Poing - Biotop Bergfeldpark soll gerettet werden
Baubetriebshof und die lokale BUND Naturschutz-Gruppe wollen zusammen das Feuchtbiotop im Bergfeldpark erhalten.
Erfolg für BUND Naturschutz
Biotop soll gerettet werden
In der letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses in Poing stand unter anderem die Zukunft eines Feuchtbiotops im Bergfeldpark auf der Tagesordnung. Die Poinger Ortsgruppe des BUND Naturschutz hatte bereits im Vorfeld einen Brief an Bürgermeister Thomas Stark geschrieben und dafür geworben, das inzwischen fast völlig verlandete Biotop wieder zu vernässen und zu erhalten. Denn es gehört zu einem Verbund von über den Park verteilten Flächen, die es feuchtigkeitsliebenden Insekten und Kleinlebewesen ermöglicht, den Standort zu wechseln und trotzdem Nahrung und Unterschlupf zu finden.
Da die stolze Summe von 180.000 Euro im Raum stand, die die Reaktivierung des Biotops kosten sollte, stand die Gemeinde vor einer schweren Entscheidung. Sparen ist nicht nur in Poing das Gebot der Stunde. Dank des Angebots der Naturschützer, die Gemeinde bei der Wiederherstellung und Pflege zu unterstützen, haben sich die Ausschussmitglieder dazu entschlossen, das Biotop nicht aufzugeben. Stattdessen sollen der Baubetriebshof und die lokale BUND Naturschutz-Gruppe zusammenarbeiten und das bestmögliche für die Natur herausholen.
Die Ortsgruppe dankt den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten ausdrücklich für das in sie gesetzte Vertrauen und freut sich, dass ihr Engagement anerkannt und das Biotop gerettet werden soll!
Inzwischen hat ein erstes Gespräch mit Vertretern des Baubetriebshofs, einem Biotop-Fachmann aus Forstinning und Vorstandsmitgliedern der örtlichen BUND Naturschutz-Gruppe stattgefunden. Es wurden erste Ideen entwickelt, die nun präzisiert und auf ihre Finanzierbarkeit geprüft werden müssen. Die Hoffnungen sind groß, das Biotop durch ehrenamtliches Engagement erhalten zu können.
Für den BUND Naturschutz Ortsgruppe Poing
Christina P. Tarnikas, Pressereferentin
Fotos: Ch. P. Tarnikas








